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ÖPNV: Bündelstart an der Mosel

Zum 1. September 2019 ist das Linienbündel "Mosel" gestartet. Damit einher ging eine große Angebotsausweitung sowie grundlegende Änderungen im Linienverlauf sowie hinsichtlich der Fahrpläne. Wie jedes neue Angebot braucht die Umstellung des ÖPNVs von einzelnen, untereinander nicht abgestimmten Linien zu getakteten, regelmäßig fahrenden Busverbindungen bei Kunden und Betreibern eine Eingewöhnungsphase.

Bis auf kleinere Anfangsprobleme hat die Umstellung der Fahrpläne mit deutlicher Angebotsausweitung von morgens früh bis in den späten Abend relativ gut funktioniert. Zwar müssen sich manche Schüler zum Teil an geänderte Abfahrtszeiten, andere Linienwege oder auch Umsteigeverbindungen, einstellen, durch die vorherige Bewerbung und Aufklärung konnte sich jedoch jeder vorab mit dem neuen Angebot vertraut machen. Bei Bedarf helfen die Mitarbeiter des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT) unter 01806 131619 (20 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, aus Mobilfunknetzen andere Tarife mit maximal 60 Cent/Anruf) und der Kreisverwaltung beim Finden der richtigen Verbindungen.

Kleinere Anfangsprobleme auf manch neuer Strecke konnten kurzfristig in Zusammenarbeit mit der Moselbahn als Betreiber des Linienbündels abgestellt werden. Hauptsächlich kam es dort zu Problemen, wo aktuelle Baustellen eine planmäßige Bedienung des Fahrplanes aus tatsächlichen Gründen unmöglich machen. Jedoch gibt es auf die deutliche Angebotsausweitung bereits viele positive Rückmeldungen, die insbesondere die neue Fahrzeugflotte und den Stundentakt für viele Moselgemeinden begrüßen. Mit dem neuen ÖPNV-Angebot erfolgt eine deutliche Ausweitung der Linienfahrten an der Mosel, zum Teil bis in den späten Abend. Dies ist insbesondere für Gäste von Veranstaltungen an der Mosel ein gutes Angebot, wenngleich ganz späte Rückfahrten bei Veranstaltungen auch künftig nicht in die regulären Fahrpläne aufgenommen werden können.

Jedoch ist es Festveranstaltern auch weiterhin möglich, nach Fahrplanschluss oder wenn das Fahrplanangebot größere Lücken aufweist (Fahrtenabstände größer 1 Stunde), Sonderverkehre bei Busunternehmen zu bestellen, diese vom LBM als zuständiger Genehmigungsbehörde bewilligen zu lassen und so das Angebot für Festbesucher gegenüber den regulären Fahrplänen nochmals auszuweiten. Hiergegen bestehen seitens der Aufgabenträger (Landkreis, Zweckverband VRT und Zweckverband SPNV-Nord) keine Bedenken. Ob Busfirmen diese zusätzlichen Angebote machen, ist - wie bisher auch - durch die Veranstalter zu klären und hängt auch von den Kapazitäten der Unternehmen und der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt der Busfahrer ab.

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