Kult(B)IG

Junger Forscher zu Gast im Mayener Rathaus

Bereits mit seinem Bundessieg 2019 bei „Jugend forscht“ im Fach Physik hat Max vom Wolff vom Mayener Megina-Gymnasium auf sich aufmerksam gemacht.

 

 

Dieser Tage nun konnte der 19jährige bei der International Science and Engineering Fair (ISEF) des Chiphersteller Intel in Phoenix, Arizona gleich drei weitere Preise gewinnen. Grund genug für Oberbürgermeister Wolfgang Treis den jungen Forscher, der vor kurzem das Abitur am Megina-Gymnasium in Mayen gemacht hat, zusammen mit Schuleiter Michael Sexauer, dem stellvertretenden Schulleiter Martin Jüngermann und dem Leiter der Forscher-AG des Gymnasiums, Thomas Leister, ins Mayener Rathaus einzuladen. Zusammen mit dem Kreisbeigeordneten  Burkhard Nauroth gratulierte Oberbürgermeister Treis ganz herzlich zu den internationalen Erfolgen.

Max von Wolff hat ein Regensensor zur Vorhersage von Unwettern entwickelt. Dieser Regensensor erkennt die Größe von Regentropfen und lässt so Rückschlüsse auf die Stärke von Unwettern zu. Die Idee dazu kam ihm beim Unwetter 2017 zum Festival Rock am Ring in Mendig.  Sein damaliger Mathelehrer und heutiger Schulleiter des Megina- Gymnasiums Michael Sexauer meldete seinen Schüler mit dem Projekt bei „Jugend forscht“ an, wo er im letzten Jahr beim Bundesentscheid den ersten Platzt im Fach Physik belegte.

In diesem Jahr ging es für Max von Wolff in die USA, wo jährlich die International Science and Engineering Fair (ISEF) stattfindet. Dort treffen sich jährlich die Gewinnerinnen und Gewinner von weltweiten Schüler-Wettbewerben für Naturwissenschaften, Technik und Mathematik.
Und Max von Wolff auch dort erfolgreich und das gleich mehrfach. Zunächst gewann er einen mit 1.000 US-Dollar dotierten Sonderpreis der American Meteorological Society. Zwei weitere Preise waren der mit 3.000 US-Dollar dotierte erste Preis des Themengebietes Embedded Systems. Einen weiteren ersten Platz gab es für „Best of Category Physical Sciences - Embedded Systems“, der mit 5.000 US-Dollar ausgelobt war.

Auch das Megina-Gymnasium profitiert von diesem Preis, denn  1.000 US-Dollar gehen auch an die Schule. „Wenn ich einen so kreativen jungen Menschen sehe, der mit Engagement und Beharrlichkeit ein Projekt realisiert, das  eine Problemlösung für den Alltag von heute ebenso wie für die Herausforderungen von morgen darstellt, dann ist das ein gutes Zeichen für die Zukunft“, würdigte Oberbürgermeister Wolfgang Treis den jungen Forscher. „Ich bin mir sicher, dass wir von Max von Wolff auch weiterhin noch viel hören werden“.

Auch Kreisbeigeordneter Burkard Nauroth war voll des Lobes: „Die Unwetter bei Rock am Ring haben den Katastrophenschutz in unserem Landkreis vor große Herausforderungen gestellt. Dass ein junger Mensch das zum Anlass genommen und mit viel Herzblut und großem Aufwand einen Regensensor entwickelt hat, um ähnliche Starkregenereignisse schon frühzeitig zu erkennen, ist eine tolle Sache. Sein internationaler Erfolg ist zusätzlich eine gute Werbung für unsere Region.“

Zum Foto: (Foto Stadt Mayen): v.l.n.r.
Schuleiter Michael Sexauer, Oberbürgermeister Wolfgang Treis, Preisträger Max von Wolff, Kreisbeigeordneter Burkhard Nauroth,  stellv. Schulleiter Martin Jüngermann und Thomas Leister, Leiter der Forscher-AG des Gymnasiums.


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