Kult(B)IG

Frankfurter Künstler gewinnt Wettbewerb zu „Kunst am Bau“:

Stele mit bildhafter Botschaft für das neue Haus der Stadtgeschichte

Eine fünf Meter hohe Stele neben dem Gebäude wird die Besucher oder die Betrachter künftig auf das neue Haus der Stadtgeschichte einstimmen. Ein Preisgericht aus Fachleuten wählte unter 17 eingereichten Arbeiten den Entwurf des Frankfurter Künstlers Levent Kunt (1978 in Ankara geboren) aus. Der Wettbewerb war von der Stadtverwaltung im Rahmen von „Kunst am Bau” ausgelobt worden, um das neue Stadtarchiv durch ein künstlerisches Element von außen zu bereichern.

Dem elfköpfigen Gremium aus Künstlern, Architekten und Kulturschaffenden sowie Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer gefiel die optische Wiedererkennung der Stele in Buchform − der gestauchte Schriftzug „Haus der Stadtgeschichte” wird zu einer bildhaften Botschaft. Das Thema Geschichte setzt der Künstler wiederum in zahlreichen Schichtungen des Betons um. Die Schrift des minimalistischen Werks wird übertragen in eine skulpturale und eine inhaltliche Konstruktion, so das Preisgericht in seiner Beurteilung.

Auf der Homepage des Künstlers www.leventkunt.com heißt es zu dessen Werk weiter: „Die Arbeiten Levent Kunts stellen die Möglichkeit in den Vordergrund, Vorhandenes neu und anders zu denken − und diese Möglichkeiten entsprechend durchzuspielen. Er lässt die Öffentlichkeit nicht nur visuell an seiner Kunst teilhaben, sondern bezieht sie auch aktiv mit ein und ermöglicht eine neue Rezeption des jeweiligen Ortes und der dort bekannten Verhaltensweisen.“

Der zweite Platz ging an die Bad Kreuznacher Designerin Annette Thiergarten. Drittplatziert wurde die hiesige Architekten-Arbeitsgruppe „MOV3“ mit Fabrice Henninger, Florian Lachenmann, Frederic Gutperle, Mark Bremmer und Yuliyan Ilev.

Die Fertigstellung des Hauses der Stadtgeschichte ist für Ende November geplant.

 

 

 

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