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Fuß- und Radwegebrücke in Niederwürzbach erneuert

Die marode alte Holzbrücke über dem Würzbach, die die beiden Ortsteile miteinander verbindet, wurde durch eine langlebigere, moderne Aluminiumkonstruktion ersetzt.

Gleich mehrere Brücken sorgen für kurze Verbindungswege zwischen den beiden Teilen rechts und links des Würzbaches. Eine davon, unweit von Kindergarten, Grundschule und Spielplatz gelegen, war bereits seit einiger Zeit nicht mehr ohne Einschränkungen begehbar.

Die mehr als 30 Jahre alte Holzkonstruktion wurde zwar zur Umgehung einer dauerhaften Sperrung in der Vergangenheit mehrfach notdürftig repariert, doch ein adäquater und nachhaltig begehbarer Ersatz stand bereits seit längerem auf der Planungsliste der Stadtverwaltung, nachdem eine Instantsetzung der alten Brücke aufgrund des Zustandes der Bausubstanz statisch relevanter Bauelemente ausgeschlossen werden musste.

Nach Beantragung und Gewährung entsprechender Fördermittel gelangte das Projekt in diesem Herbst nunmehr in die Umsetzungsphase. Ende September begann nach zweitägiger Abrissphase des ursprünglichen Holzbauwerkes der Aufbau der langlebigeren Aluminiumkonstruktion, bis Mitte Oktober erfolgten noch Nacharbeiten in Form von Weghöhenangleichung und Verlängerungen des Geländers. Zur Erneuerung der Brücke erhielt die Stadt Blieskastel gleich zwei Zuwendungen. Zum einen gab es aus ELER-Fördermitteln 99.484 Euro zur Deckung von 55% der Gesamtkosten. Des Weiteren steuerte das Innenministerium eine Bedarfszuweisung in Höhe von 63.308 Euro bei.

Im Rahmen einer kleinen Einweihung zeigte sich Bürgermeister Bernd Hertzler nicht nur erfreut über die bewilligten Geldmittel sowie über das nunmehr vollendete Bauwerk. Er lobte zugleich alle Beteiligten für die reibungslose Abwicklung und hob die grundsätzliche Bedeutung dieser Zusammenarbeit hervor. Ortsvorsteherin Petra Linz betonte den Stellenwert der Brücke als Verbindung der Würzbachhallenstraße zur Mühlenstraße und damit der beiden Ortsteile rechts- und linksseitig des Würzbaches. Ein Großteil der Schul- und Kindergartenkinder, sowie viele Anwohner nutzen diese Überquerungsmöglichkeit, sowohl als Abkürzung als auch für Spaziergänge. Zudem stelle sie eine schnelle Zuwegung zum anliegenden Spielplatz dar. Von dem Neubau profitiere man insbesondere aber auch im Hinblick auf zukünftig noch geplante Bauprojekte in Niederwürzbach, beispielsweise die neue Kita und die geplante Seniorenresidenz. In einigen Jahren werde sich im Umfeld der Brücke noch einiges in positivem Sinne bewegen, waren sich Bürgermeister und Ortsvorsteherin abschließend einig. (ub)

INFO: Bei ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) zielt die Förderung im öffentlichen Bereich auf eine Verbesserung der Infrastrukturausstattung, der Lebensqualität sowie des Umweltzustandes ab. Grundlage für investive Vorhaben im Rahmen der Dorferneuerung ist der Dorfentwicklungsplan. Diese Planung umfasst eine Stärken-Schwächen-Analyse, die Definition eines dorfspezifischen Leitbildes und Aufstellung des Maßnahmenprogrammes zur zielgerichteten Weiterentwicklung des Dorfes. Die Förderung beträgt im Regelfall 55% der zuwendungsfähigen Ausgaben, kann aber auf 65 bzw. sogar 75% erhöht werden. Die eingesetzten Fördermittel stammen mindestens zur Hälfte von der Europäischen Union. Hinzu kommen Mittel aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes".

Quelle: Stadt Blieskastel


Bei der Einweihungszeremonie (von links): Stellv. Ortsvorsteher Harald Pauly, Alexander Linz, Leiter FG 2.3 im FB Umwelt, Planung und Bauen bei der Stadt Blieskastel, die Niederwürzbacher Grundschulleiterin Heidrun Bubeck-Wolf, Nicole Berger, Leiterin der Kath. Kita St. Hubertus, Bürgermeister Bernd Hertzler, Ortsvorsteherin Petra Linz sowie Stefan Niederländer, Fachbereichsleiter Umwelt, Planung und Bauen. (Foto: Uwe Brengel)
Bei der Einweihungszeremonie (von links): Stellv. Ortsvorsteher Harald Pauly, Alexander Linz, Leiter FG 2.3 im FB Umwelt, Planung und Bauen bei der Stadt Blieskastel, die Niederwürzbacher Grundschulleiterin Heidrun Bubeck-Wolf, Nicole Berger, Leiterin der Kath. Kita St. Hubertus, Bürgermeister Bernd Hertzler, Ortsvorsteherin Petra Linz sowie Stefan Niederländer, Fachbereichsleiter Umwelt, Planung und Bauen. (Foto: Uwe Brengel)