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Frauennotrufe tauschen sich aus zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

 „make it work! Für einen Arbeitsplatz ohne sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt“

Seit 2019 ist die Landesarbeitsgemeinschaft der Frauennotrufe in Rheinland-Pfalz Modellregion für das Projekt „make it work! Für einen Arbeitsplatz ohne sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt“. Rund um den 1. Mai – den Tag der Arbeit - haben sich zehn von zwölf Fachberatungsstellen mit Ceyda Keskin vom Bundesverband der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen bff online getroffen, um einen Blick auf die bisher geleistete sowie noch folgende Arbeit zu werfen. Neben einem Rückblick und den Highlights der bisher vergangenen Modellphase konnten jedoch auch Stolpersteine festgehalten werden “Highlights waren neben den vielen Fortbildungsanfragen insbesondere die Netzwerke mit den Gleichstellungsbeauftragten und den Gewerkschaften, die gefestigt werden konnten,“ so Anette Diehl vom Frauennotruf Mainz und Koordinatorin der Modellregion: „Wir wissen, dass politische Akteur*innen für unsere Arbeit besonders wichtig sind. 

Da wünschen wir uns für die Zukunft noch mehr Kooperation.“ „Größter Stolperstein war die immer noch andauernde Pandemie, die Vieles zum Thema ausgebremst hat,“ fügt Ruth Petri vom Frauennotruf Trier an. Jedoch zeigten Online-Schulungen und der Einsatz von digitalen Werkzeugen erste Erfolge, so dass einige Angebote in Form von Vorträgen, Workshops und Schulungen nun auch online umgesetzt werden konnten. Eine erste Bilanz lautet: „Trotz bisher erfolgreicher Schulungen von vielen Personalverantwortlichen in Schlüsselpositionen, gelungener Öffentlichkeitsarbeit und einem kontinuierlichen Austausch mit wichtigen Akteur*innen bleibt noch viel zu tun!“ 

Die Fachfrauen sind aber optimistisch und sehen viele Entwicklungsmöglichkeiten beim Thema Arbeitswelt ohne sexuelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung. Für die Zukunft gibt es zahlreiche Ideen und den Wunsch nach Qualitätsstandards auf rheinland-pfälzischer Ebene. „Essentielles Ziel ist und bleibt die Schaffung eines diskriminierungssensiblen Arbeitsklimas - politisches Netzwerken, Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit sind die Wegbereitung dafür!“ 

Quelle: Emma Leonhardt & Sabine Wollstädter, Frauennotruf Mainz e.V.


Foto (Sabine Wollstädter): Frauennotrufe RLP und bff sprechen über weitere Arbeit zu
Foto (Sabine Wollstädter): Frauennotrufe RLP und bff sprechen über weitere Arbeit zu "make it work!"
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