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Corona-Schutzimpfung: Kommen, ausweisen, geimpft werden: Impfen via Impfbus, Impfzentren impfen auch ohne Termin

Impfen wird schneller und einfacher: Die Landesregierung passt ihre Impfkampagne an die neuen Gegebenheiten an und geht den nächsten Schritt, um Impfungen noch besser und flexibler in die Fläche zu tragen. Zum weiteren Ausbau haben am heutigen Montag, 2. August, sechs Impfbusteams in Rheinland-Pfalz ihre Arbeit aufgenommen. 

Deren dezentrale Angebote mit rund 200 Impfterminen auf Supermarktparkplätzen quer durchs Land sorgen neben der zeitweisen Öffnung der Impfzentren für Impfungen ohne vorherige Anmeldung für einen noch unkomplizierteren Zugang zur Coronaschutzimpfung für alle Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer.

„Eine hohe Impfquote ist die beste Voraussetzung, die Pandemie langfristig kontrollieren zu können. Deswegen ist es so wichtig, den nun ausreichend vorhandenen Impfstoff weiter sehr effizient zu nutzen und den Bürgerinnen und Bürgern, die sich bisher noch nicht für eine Impfung entschieden haben, ein einfaches und schnell umsetzbares Angebot zu machen. Das setzen wir mit den Impfbussen und den Impfungen ohne Anmeldung in den Impfzentren um – frei nach dem Motto: Kommen, ausweisen, Schutz-Impfung erhalten“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Impfaktion der sechs Busteams, die zunächst bis Ende August geplant ist, läuft in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und in Kooperation mit den Supermarktketten Aldi, Edeka, Penny, Rewe und Wasgau, wie Gesundheitsminister Clemens Hoch erläuterte, der zum Auftakt mit dem Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling den Impfbus am derzeitigen Standort in Mainz-Hechtsheim besuchte. Die Impfungen finden „offen“ statt, das heißt ohne vorherige Terminvereinbarung. Gewählt werden kann zwischen dem Vakzin von Johnson & Johnson und Biontech. Die anstehenden Zweitimpfungen sind für alle Impflinge durch einen erneuten Besuch des Impfbusses oder alternativ in einem Impfzentrum gesichert. Bei Johnson & Johnson ist keine Zweitimpfung nötig. „Jede Impfung zählt für einen sicheren Herbst und Winter in Rheinland-Pfalz. Wir wollen den Menschen niedrigschwellige Impfangebote bieten, um so diejenigen zu erreichen, die aufgrund Ihrer Lebenslage nur schwer die Impfung in einem Impfzentrum oder bei einem niedergelassenen Arzt wahrnehmen können“, erklärte Hoch.

Für ein flächendeckendes Impfangebot verteilen sich die Impfbusteams im Laufe der Aktion auf Supermarktparkplätze im gesamten Bundesland. Geimpft wird je nach Region an bis zu zwei Standorten täglich. Die Impfbusse sind werktäglich im Einsatz, die genauen Standorte und Zeiträume werden regional bekanntgegeben. Für die Impfaktionen wurden neben dem zur Verfügung stehenden „Blutspendebus“ des DRK bei der Firma Bohr Omnibus GmbH fünf zusätzliche Busse angemietet, die zum Impfbus umgebaut wurden. Für diese stellt die Firma Bohr auch Fahrer zur Verfügung. Beworben werden die Aktionen mit mehrsprachigen Plakaten, die den Märkten im Vorfeld zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird die Aktion in sozialen Medien beworben.

„Es ist genügend Impfstoff da, jetzt gilt es: Impfen, impfen, impfen! Die Impfbusse kommen zu den Menschen. Kurze Wege ohne Terminvereinbarung machen es allen möglich, sich vor Ort impfen zu lassen. Und auch die Impfzentren können jetzt ohne Terminvereinbarung impfen. Wir alle wollen unser normales Leben zurück. Dafür müssen wir aus dieser Pandemie raus. Das geht nur, wenn sich so viele Menschen wie möglich impfen lassen. Wir konnten die Pandemie nur gemeinsam so lange durchstehen, und jetzt können wir sie nur gemeinsam beenden. Der Weg dazu ist das Impfen. Nur so beenden wir die Pandemie“, so Oberbürgermeister Ebling.

Neben der Aktion der Impfbusse ist vom heutigen Montag an in allen Impfzentren im Land in bestimmten Zeitfenstern eine Impfung ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Die Zeitfenster, in denen Impfungen ohne vorherige Anmeldungen angeboten werden, variieren dabei zwischen den Impfzentren und werden von der zuständigen Kommune ausgewiesen. „Die Öffnung der Impfzentren ist ein weiterer Schritt, um ein noch unkomplizierteres Impfschutzangebot zu etablieren“, sagte Gesundheitsminister Hoch. Auf Basis des eingeführten Ampelsystems kann die Auslastung in den Impfzentren online auf impftermin.rlp.de eingesehen werden. Dies hilft auch bei der weiterhin möglichen Terminvereinbarung, da das Prinzip der Gebundenheit an den Wohnort innerhalb des Bundeslandes bereits aufgehoben worden ist. 

„Die Sonderimpfaktionen der vergangenen Wochen haben gezeigt, dass es der Landesregierung mit dem stetigen Ausbau und Wandel der Impfkampagne gelingt, Menschen zu erreichen, die das Angebot annehmen und somit dem Ziel einer möglichst hohen Impfquote näher zu kommen“, ergänzte Hoch. „Die Bekämpfung der Pandemie ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, bei der auch Solidarität eine große Rolle spielt. Wenn wir unsere gemeinsam errungenen Erfolge auch im Herbst und Winter bestmöglich genießen wollen, bleibt das bisher in Rheinland-Pfalz so erfolgreich umgesetzte Motto ‚Ich schütze Dich, Du schützt mich‘ von großer Bedeutung.“

Bereits in der Vergangenheit wurden in Rheinland-Pfalz zahlreiche Sonderimpfaktionen – jüngst unter anderem für junge Erwachsene an den Hochschulen und Universitäten - organisiert und das Verfahren zur Impfung mit der zunehmenden Verfügbarkeit von Impfstoff immer weiter vereinfacht. „Wir arbeiten weiterhin intensiv daran, die Corona-Schutzimpfungen in Rheinland-Pfalz möglichst schnell und weit zu verbreiten, um eine maximal mögliche Impfquote erreichen zu können“, sagte Hoch. „Ich kann daher meinen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, die bisher noch keine Impfangebot wahrgenommen haben, nur wiederholen: Lassen Sie sich impfen – es war noch nie so einfach.“

Termine der Impfbusse finden Sie unter: https://corona.rlp.de/de/impfbus/.

Quelle: Staatskanzlei 

 „Eine hohe Impfquote ist die beste Voraussetzung, die Pandemie langfristig kontrollieren zu können…“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. 
Foto: Staatskanzlei / BIG
„Eine hohe Impfquote ist die beste Voraussetzung, die Pandemie langfristig kontrollieren zu können…“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Foto: Staatskanzlei / BIG

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