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Pilotprojekt Frischküche in der Kita ‚Alte Patrone‘ gestartet

Passender könnte der Standort für das Pilotprojekt ‚Frischküche in städtischen Kindertagesstätten‘ nicht gewählt sein: In der Kita ‚Alte Patrone‘, die im Jahr 2013 in den Gebäuden des ehemaligen Gastronomiebetriebs ‚Alte Patrone‘ eröffnet wurde, hat 2020 die Wohnbau Mainz, die Eigentümerin der Gebäude, eine Frischküche eingerichtet. Diese hat den Betrieb am 19. April 2021 aufgenommen. „Dieser Standort gewährleistete eine relativ schnelle Umsetzung und berücksichtigte dennoch Aspekte der Wirtschaftlichkeit und der Nachhaltigkeit“, stellt Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch fest.

  • Grundlage hierfür ist der Grundsatzbeschluss des Mainzer Stadtrats vom 07.11.2019, dem Vorschlag der Arbeitsgruppe Kita-Verpflegung zu folgen und die Verpflegung in städtischen Kindertageseinrichtungen im Rahmen eines Pilotmodells „Frischküche“ umzustellen. Konzipiert ist das Pilotmodell ‚Frischküche in der Kita Alte Patrone‘ als Cluster-Küche, welche mehrere Kitas in der näheren Umgebung mitversorgt. Der Küchenbetrieb selbst wird unter der Berücksichtigung der Qualität der Verpflegung ausgeschrieben.

    Den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Notbetreuung in den städtischen Kitas geschuldet, startete das Projekt zunächst für eine Übergangszeit (01.04. – 31.08.2021) mit dem Caterer Caseda Gastro Services GmbH aus Darmstadt. Seit 19.04.2021 werden insgesamt 89 Kinder in der Kita ‚Alte Patrone‘ – und bis 31.8.2021 – 96 Kinder in der städtischen Kita Rasselbande aus der Küche der ‚Alten Patrone‘ versorgt. „Von den Kindern und Fachkräften aus beiden Kitas haben wir in der ersten Woche sehr positive Rückmeldungen zum Essen erhalten“, teilt Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch erfreut mit. Zukünftig sollen weitere Kitas im Stadtteil Hartenberg/Münchfeld aus der Küche der ‚Alten Patrone‘ beliefert werden.

    „Wir freuen uns, dass wir die notwendigen Voraussetzungen für das Projekt schaffen konnten. Der Standort ist dafür optimal und wir sind gespannt, wie es sich entwickelt“, so Thomas Will und Franz Ringhoffer, Geschäftsführer der Wohnbau Mainz.
    Das Pilotprojekt ist auf drei Jahre befristet. Im Rahmen des Projektes sollen Erfahrungen bzgl. des Einsatzes von Küchenpersonal und der Umsetzung einer Frischküche gesammelt werden. Der Küchenbetrieb selbst wird in dem Projekt an einen externen Caterer unter der Berücksichtigung der festgelegten Qualität vergeben.

    Die Qualitätskriterien folgen den Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die Verpflegung in Kitas mit täglich frischem Obst und Gemüse im Angebot. Weitere Qualitätsstandards sind:

    o Kurze Warmhaltezeiten von höchstens 45 Minuten einschließlich Transport
    o Verwendung von industriell vorverarbeiteten Produkten (Convenience-Produkten) ausschließlich der Stufe 1 und 2 nach DGE
    o Anteil von 50 Prozent Biolebensmitteln und -produkten am Gesamtwareneinsatz der Verpflegung
    o Produkte ohne Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, Süßstoffe oder Zuckeralkohole
    o Berücksichtigung von Allergien und Unverträglichkeiten bei der Verpflegung der Kinder
    o    Berücksichtigung kulturspezifischer, religiöser und regionaler Essgewohnheiten der Kinder und Familien

Quelle: Landeshauptstadt Mainz

Bildquelle: Pexels
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