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Werbung für die „Marke MINT“ Projektwoche und Ausstellung zu technischen Berufen in der Mainzer Arbeitsagentur

Werbung für die „Marke MINT“: Projektwoche und Ausstellung zu technischen Berufen in der Mainzer Arbeitsagentur

Mit Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, stehen heute immer noch viele junge Frauen auf dem Kriegsfuß und überlassen das Feld lieber ihren männlichen Altersgenossen. Zu Unrecht, finden die Experten der Mainzer Arbeitsagentur, wo es deshalb seit diesem Jahr mit Christine Kalisch eine eigene MINT-Beauftragte in der Berufsberatung gibt, die gemeinsam mit der Beauftragten für Chancengleichheit Sandra Thomson, verstärkt über die so genannten MINT-Berufe aufklärt. „Junge Frauen unterschätzen oft ihre eigenen Fähigkeiten im mathematisch-technischen Bereich und haben fasche Vorstellungen von den entsprechenden Berufen“, so Kalisch. „Sie sind nicht selten positiv überrascht, was diese Berufs- und Studienfelder alles bieten.“ Aber auch bei den männlichen Jugendlichen haben sich im vergangenen Ausbildungsjahr weniger Schulabgänger für einen MINT-Beruf entschieden. Dabei braucht gerade dieser Bereich des Arbeitsmarktes dringend Nachwuchskräfte und er bietet Berufseinsteigern rosige Karriereaussichten.

Um Vorurteile gegenüber technischen Berufen abzubauen und MINT erlebbar zu machen, hat die Mainzer Arbeitsagentur gemeinsam mit dem Sebastian-Münster-Gymnasium in Ingelheim eine Projektwoche mit dem Titel „tasteMINT!“ organisiert. Vom 18. bis 21. Juni werden sich Mädchen der Jahrgangsstufen 9 bis 11 mit der eigenen Berufswahl befassen und in Bereiche hineinschnuppern, die sie bisher vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm hatten. Neben einer theoretischen Expedition ins MINT-Reich umfasst die Projektwoche eine Schnuppervorlesung zu den Themen Datensicherheit und Usability in der Hochschule Worms und einen Betriebsbesuch bei dem IT-Unternehmen IMACS in Bingen.

Die Projektwoche wird von einer Foto-Ausstellung der Technischen Hochschule (TH) Bingen begleitet, die ab dem 18. Juni im Foyer der Mainzer Arbeitsagentur zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt Nahaufnahmen aus dem Bereich Wissenschaft, Maschinen und Technik, die zwischen Mai 2016 und März 2017 in den Laboren und Werkstätten der Hochschule entstanden. Ein sehr starker Zoom verführt dabei zum Rätseln und genauer Hinschauen, denn nicht alle Motive sind sofort erkennbar.  „Die Ausstellung richtet mit einem hohen Maß an Ästhetik einen ganz anderen Blick auf Wissenschaft und Technik. Damit passt die Ausstellung genau zu dem Konzept der Projektwoche, mit der wir dazu beitragen wollen eine neue „Marke MINT“ zu erschaffen“, erklärt Thomson.

Die Ausstellung ist bis zum 3. Juli in der Mainzer Arbeitsagentur zu sehen.

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