Politik

Rudolf Scharping feierte 70. Geburtstag

Stadtarchiv erinnert an seine Lahnsteiner Jahre

Zum 70. Geburtstag des ehemaligen Ministerpräsidenten, Kanzlerkandidaten, Bundesvorsitzenden der SPD und Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping erinnert das Stadtarchiv Lahnstein an Scharpings Lahnsteiner Jahre.

Geboren wurde Rudolf Albert Scharping am 2. Dezember 1947 in Niederelbert / Westerwald. Im Alter von fast zwei Jahren zog er mit seinen Eltern Albert (1904-1981) und Hilde Scharping (1922-2003) nach Lahnstein in die Taubhausstraße. Hier wuchs er mit insgesamt sieben Geschwistern auf.

Nach der Volksschule in Niederlahnstein besuchte er das Städtische Gymnasium Oberlahnstein (heutiges Marion-Dönhoff-Gymnasium) und machte 1966 Abitur. Im gleichen Jahr begann er das Studium der Rechtswissenschaft und Soziologie in Bonn. Nach fünf Semestern wechselte er zum Hauptfach Politikwissenschaft und legte 1974 die Magisterprüfung ab.

Bereits 1966 trat Rudolf Scharping in die SPD ein. 1969 wurde er zum Landesvorsitzenden der Jungsozialisten (Jusos) in Rheinland-Pfalz gewählt, was er bis 1974 blieb, von 1974 bis 1976 stellvertretender Bundesvorsitzender der Jusos.

Seine politische Karriere in seiner Heimatstadt Lahnstein begann im April 1974, als er erstmals in den Rat der Stadt Lahnstein gewählt wurde. Zusammen mit dem heutigen Ehrenbürger Willi Klein, mit Manfred Pöpping, Josef Jöntgen, Ingrid Barkhausen, Waldemar Derendorf, Bernd Wittkemper, Arthur Christ, Hans Holl, Franz Häusner, Martin Michels und Margot Lauschke vertrat er die SPD. Bereits 1975 wurde er Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Lahnstein als Nachfolger von Hans Holl, 1987 auch Fraktionsvorsitzender als Nachfolger von Bernd Wittkemper.

In den Stadtrat wurde er dreimal wiedergewählt, zuletzt 1989. Bei der Kommunalwahl 1989, in der die Wähler nach geändertem Wahlrecht erstmals Panaschieren und Kumulieren durften, erhielt Scharping die meisten Personenstimmen (9.637).

Beigeordneter Michael Mang (SPD, rechts) wird neuer Bürgermeister der Stadt Neuwied. Mit großer Mehrheit (35 von 46 Stimmen) wählte der Stadtrat den 36-Jährigen in dieses Amt und damit zum Stellvertreter von Oberbürgermeister Jan Einig (CDU, links).

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Am 15. Oktober hatten es die Wählerinnen und Wähler entschieden.

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