Natur-Agrar-Umwelt

EULLa-Antragsverfahren für Landwirte startet

Am 25. Juni startet das Antragsverfahren des EULLa-Programms. Landwirtinnen und Landwirte sowie Winzerinnen und Winzer können bis 20. Juli 2018 Förderanträge für Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen und zur Förderung des Ökologischen Landbaus stellen.

Die Kreisverwaltungen halten die Antragsformulare vor und erteilen Auskünfte zum Antragsverfahren.
„Mit dem Start des EULLa-Programms haben Landwirte die Chance, eine Förderung für die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte zu erhalten, wenn sie dabei freiwillig zusätzliche Belange des Umwelt- und Naturschutzes sowie des Landschaftserhalts beachten.

Die Inhalte des EULLa-Förderprogramms
Über das Programm „EULLa“ (Entwicklung von Umwelt, Landwirtschaft und Landschaft) werden insgesamt 16 Teilmaßnahmen einschließlich der Förderung des ökologischen Landbaus und von 5 Vertragsnaturschutzmaßnahmen gefördert.

Förderanträge können für die folgenden Programmteile gestellt werden:
•    Einführung und Beibehaltung Ökologische Wirtschaftsweise im Unternehmen,
•    Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchte über Winter,
•    Umweltschonende Grünlandbewirtschaftung im Unternehmen und tiergerechte Haltung auf Grünland,
•    Vielfältige Kulturen im Ackerbau,
•    Alternative Pflanzenschutz,

Auskünfte hierzu erteilen Herr Manderscheid Telefon 06761 82-836 und Herr Rockenbach Telefon 06761 82-830.

•    Umweltschonende Steil- und Steilstlagenbewirtschaftung,
•    Anlage von Gewässerrandstreifen,
•    Anlage von Saum- und Bandstrukturen,
•    Umwandlung von Acker in Grünland,
•    Biotechnischer Pflanzenschutz im Weinbau,
•    Vertragsnaturschutz Grünland,
•    Vertragsnaturschutz Kennarten,
•    Vertragsnaturschutz Acker,
•    Vertragsnaturschutz Weinberg sowie
•    Vertragsnaturschutz Streuobst.

Auskünfte hierzu erteilen Frau Huhn Telefon 06761 82-832 und Frau Rink Telefon 06761 82-835.

Zur Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft tragen unter anderem die landwirtschaftlichen Programmteile Anlage von Saum- und Bandstrukturen auf Ackerflächen und die Vielfältigen Kulturen im Ackerbau bei. Insbesondere bei der Anlage von Blühstreifen legen die Landwirte Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten an und leisten somit einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft.

Mit den Angeboten im Vertragsnaturschutz für die Produktionsbereiche Acker, Grünland, Streuobst und Weinberg wird darüber hinaus auf partnerschaftliche Umsetzung des Leitziels Naturschutz durch landwirtschaftliche Nutzung gesetzt. Dabei werden Aktivitäten von Landwirtinnen und Landwirten, Winzerinnen und Winzern für den betrieblichen Naturschutz honoriert. Hierzu gehören zum Beispiel der Erhalt von artenreichen Feuchtwiesen, Magerweiden oder Halbtrockenrasen durch extensive Bewirtschaftung oder die Schaffung neuer Strukturen wie Lichtäckern, Ackerwildkrautstreifen oder Streuobstwiesen. Sie alle bieten den charakteristischen Arten unserer Agrarlandschaft wie Vögeln, Wildbienen, Käfern oder kleinen Säugetieren auf ihre Weise Nahrung, Lebensraum und Deckung. Die im Vertragsnaturschutz beantragten Flächen werden auf naturschutzfachliche Eignung geprüft. Eine positive Begutachtung ist Voraussetzung für die Förderung.


In den vergangenen Jahren wurden die brachliegenden Ackerflächen oft generell zur Futternutzung freigegeben.

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Landwirtschaftsminister Wissing hat Landwirten genehmigt, brachliegende Ackerflächen im Bereich der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Daun, Trier-Saarburg, Birkenfeld, Kaiserslautern, Kusel und Pirmasens, der Städte Trier, Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken und der

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