Kult(B)IG

Woche der Kinderrechte: Projektförderung läuft an

Einrichtungen können sich bis zum 31. Mai bewerben

In der Freizeit sollen und dürfen Kinder Dinge tun, die ihnen Spaß machen, wie Musik machen, tanzen, lesen, Sport treiben, malen, Theater spielen, mit Freunden quatschen oder auf einer Blumenwiese liegen und träumen. So beschreibt es die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Das Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung steht im Mittelpunkt der diesjährigen Woche der Kinderrechte. Die Projektförderung für diese Veranstaltung läuft nun an.   

Im Laufe des Jahres wird es in Neuwied erneut zahlreiche und vielfältige Aktionen geben, die sich mit dem für 2018 ausgewählten Kinderrecht beschäftigen, eben dem Recht auf Ruhe, aktive Erholung und Teilhabe am kulturellen und künstlerischen Leben.  Die Experten wissen: Freizeit, Spiel und Erholung sind zentral für die gesunde Entwicklung eines Kindes. Besonders jüngere Kinder entwickeln sich beim Spielen und entdecken dabei ihre Kreativität. Zudem fördern Spiel und Sport das soziale Lernen und stärken den Gemeinschaftssinn. Doch dem freien Spiel und dem Entdecken der Umwelt werden durch gesellschaftliche Entwicklungen immer engere Grenzen gesetzt. Der Alltag der Kinder ist heutzutage weitgehend durchgetaktet. Laut Fachleuten hat das die Folge, dass der Aktionsradius von Kindern mittlerweile heute geringer ist als früher.   

Diesen Missstand zu thematisieren, das ist das Ziel der diesjährigen Woche der Kinderrechte. Das dazugehörende große Kinderfest in der Neuwieder Innenstadt geht am Freitag, 21. September, über die Bühne. Doch viele Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände und Vereine setzen das ausgewählte Kinderrecht lange vorher auf die Agenda ihrer Aktivitäten. Und die können dafür eine Förderung erhalten.

„Projekte aus der gesamten Stadt Neuwied, die mit Jungen und Mädchen dieses Kinderrecht gemeinsam  erarbeiten oder Kinder darüber aufklären, werden von der Stadt und dem Familien- und Jugendministerium mit bis zu 300 Euro gefördert“, erläutert Sonja Jensen von der Fachstelle Partizipation des städtischen Kinder- und Jugendbüros (KiJuB). „Bis zum 31. Mai können sich Einrichtungen bei der Fachstelle Partizipation mit einer formlosen, einseitigen Projektbeschreibung bewerben.“

Projektanmeldungen können per Post an das Kinder- und Jugendbüro, Pfarrstraße 8, 56564 Neuwied gesendet werden oder per E-Mail an sjensen@neuwied.de

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