Kult(B)IG

Von der Stempelbude zum modernen Dienstleister

Ausstellung zur Geschichte der deutschen Arbeitsverwaltung in der Arbeitsagentur in Mainz

„Von der Stempelbude zur modernen Dienstleistungsbehörde“ – so lautet die Überschrift einer Ausstellung, die nicht nur Geschichtsliebhaber zu begeistern vermag. Vom 13. Februar  bis voraussichtlich 9. März können Interessierte im Foyer der Arbeitsagentur Mainz auf eine kleine Zeitreise in Sachen Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung gehen. Deutschland führte als einer der ersten Staaten der Welt die Kranken-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung ein. Anschaulich spannt die Ausstellung einen weiten Bogen der Entwicklung von den ersten Versuchen der kommunalen Arbeitsvermittlung bis hin zur größten Sozialbehörde des Landes. Zwölf Schautafeln zeigen detailliert, aus welchen Wurzeln die Arbeitsverwaltung gewachsen ist und welche Umbrüche und Krisen sie im Laufe der Jahrzehnte gemeistert hat. Die Portraits der Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden runden die Ausstellung ab. Außerdem werden den Besuchern Plakate der Berufsberatung aus den Anfängen der Bundesrepublik präsentiert und zugänglich gemacht, die erst vor kurzem wiederentdeckt wurden.

„Ich freue mich besonders, dass es uns gelungen ist, die Wanderausstellung auf ihrer Tournee durch die Republik auch in unser Haus zu holen“  so Heike Strack, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mainz. „Denn die Meilensteine unserer Organisation sind häufig auch Spiegel der wirtschaftlichen Krisen aber auch Glanzzeiten der deutschen Wirtschaft. Eine Geschichtsstunde der ganz besonderen Art daher nicht nur für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. “ Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Hauses im Foyer der  Mainzer Arbeitsagentur, Untere Zahlbacher Straße 27, besucht werden.

 

 

 

6. Das Stadtarchiv im „Maison dit Stadt Schreibereyhaus“

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