Kult(B)IG

Viele Ehrenamtliche beteiligten sich am kreisweiten Schnuppertag

Auch in diesem Jahr veranstaltete Bettina Weber von der ‚Beratungs- und Koordinierungsstelle zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements‘ gemeinsam mit den Pflegestützpunkten und der Kreisverwaltung eine Fortbildungsveranstaltung.

 

Diese richtete sich an Personen, die sich im Kreisgebiet in der Seniorenarbeit engagieren. Mehr als 50 Ehrenamtliche, darunter auch viele Seniorenbeauftragte, kamen ins Kreishaus, um in verschiedene Methoden hinein zu schnuppern. Dabei stand das eigene Erleben und Ausprobieren im Vordergrund.

Auf der Suche nach neuen Ideen für ihre eigenen Angebote in den Gemeinden begegneten sie Heidi Müllen und Axel Leischner. Die beiden Musikgeragogen (Fachkräfte für musikalische Bildung und Musizieren im Alter) nutzen die Musik, um mit Senioren in Kontakt zu treten. Das gemeinsame Singen und Musizieren bereitet Menschen bis ins hohe Alter Freude und lockert so manche Seniorenrunde auf.

Anschließend trafen sich die Teilnehmer beim Mandala malen mit Erika Vogt. Musikalisch begleitet wurde diese Übung von Renate Firmnich. „Beim Malen in entspannter Atmosphäre beruhigt sich der Gedankenfluss, dadurch lässt sich Stress abbauen“, berichten die beiden, die in der Hospizgemeinschaft Mittelrhein tätig sind. „Zudem fördert es die Kreativität“.

Petra Löhr aus dem Haus Elisabeth in Boppard sprach die Ehrenamtlichen über alle Sinne an. Mit Kaffeebohnen, Kaffeemühle und Mokkabohnen im Gepäck ist sie angereist, um die Methode der ‚basalen Stimulation‘ näher zu bringen. Die Teilnehmer durften riechen, ausprobieren und schmecken und kamen über Erzählungen von früheren Erfahrungen miteinander ins Gespräch.

„Ein wichtiger Aspekt dieser Fortbildungsveranstaltungen ist der gegenseitige Austausch“, befand Martina Altmaier von der Kreisverwaltung. In einer Gesprächsrunde konnten die Teilnehmer von ihrem täglich Brot in der Seniorenarbeit berichten und sich gegenseitig neue Impulse geben. Die Angebote der Ehrenamtlichen sind für viele ältere Bürgerinnen und Bürger eine Bereicherung. Was wäre das Leben in der Gemeinde ohne dieses bürgerschaftliche Engagement?

Bettina Weber dankte allen Referenten und den Vertretern der Pflegestützpunkte, die diese Veranstaltung möglich machten. Ein besonderer Dank ging an die Kreisverwaltung, die nach Auslaufen eines Bundesprogramms die Finanzierung sicherstellte.

Zum Foto: Die Ehrenamtlichen mit den Musikgeragogen Heidi Müllen und Axel Leischner

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