Kult(B)IG

Stadt und Kreis Neuwied werden Fair-Trade-Kommunen

Erfolgreiche Kampagne: Auszeichnung erfolgt im Februar

Ein Drittel der Deutschen sympathisiert laut einer Untersuchung mit der Fair-Trade‐Idee. Da wollen Stadt und Kreis Neuwied nicht hintan stehen. Natürlich haben Stadt und Kreis Neuwied nicht derart viele Sehenswürdigkeiten wie London, Rom oder San Francisco. Doch in einem Punkt brauchen sie sich beide bald nicht mehr länger hinter diesen Metropolen zu verstecken, denn im Februar erhalten beide Körperschaften die Auszeichnung als Fair-Trade-Stadt bzw. Fair-Trade-Landkreis. Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig erhielten nun die offizielle Bestätigung, dass die entsprechenden Bewerbungen den Test vor dem Prüfgremium bestanden haben.

Lisa Hermann, die Kampagnenleiterin Fair-Trade-Town des Vereins TransFair, unterstreicht: „Wir freuen uns sehr, Stadt und Kreis Neuwied bald in der internationalen Familie der Fair-Trade-Towns willkommen heißen zu können.“ Stadt und Kreis haben damit unterstrichen, dass sich auch hier ausreichend Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vernetzt haben, um den fairen Handel auf kommunaler Ebene zu fördern.

Der Kreistag und der Neuwieder Stadtrat hatten 2016 beschlossen, dass man sich definitiv um den Fair-Trade-Titel bewerben wollte. Anschließend folgten die Aktivitäten lokaler Steuerungsgruppen, die in Kooperation mit den Verwaltungen dafür gesorgt haben, dass alle erforderlichen Kriterien erfüllt werden konnten. Der Faire Handel schafft durch die Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Standards Hoffnung auf eine sichere Existenz vor allem für die Menschen in der südlichen Hemisphäre. „Ein gerechter Handel hilft auch, Frieden zu sichern“, sind sich Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig sicher.


    


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