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IHK: Neue Formularfalle in Umlauf

Pflicht zum Datenschutz angemahnt - Erste Firmen in Rheinhessen betroffen

Vor einer neuen Formularfalle warnt die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK). Erste Unternehmen in der Region sind bereits per Fax dazu aufgefordert worden, ihre Daten im Zuge der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) per Unterschrift zu bestätigen. Die IHK rät dazu, die Aufforderung zu ignorieren.

„Eilige Fax-Mitteilung“ ist die Sendung überschrieben. Absender ist die DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale, Lehnitzstrasse 11, 16515 Oranienburg. In der Aufmachung entsteht der Eindruck, bei der DAZ handele es sich um eine offizielle Datenschutzbehörde. Das Unternehmen soll ein anhängendes Formular ausfüllen, um die „Anforderungen der geltenden europäischen Datenschutzgrundverordnung zu erfüllen“ und „gebührenfrei“ bis zum 9. Oktober per Fax zurückzusenden.

Im Kleingedruckten wird offenbar, dass der Unternehmer mit seiner Unterschrift und der Rücksendung des Formulars einen dreijährigen Vertrag für jährlich 498 EUR plus Umsatzsteuer eingeht. Dafür erhält er ein Leistungspaket „Basisdatenschutz“ - Informationen, Musterformulare und Anleitungen zur Umsetzung der DSGVO. Die IHK rät, auf das Fax nicht zu reagieren.

Wurde dennoch bereits unterschrieben, sollte sofort per Fax die Anfechtung erklärt werden.

Das Herbstvergnügen in der Festung Ehrenbreitstein (10:00 – 18:00 Uhr) und das große Drachenfest im Festungspark (10:00 – 16:00 Uhr) bieten für die ganze Familie ein Programm mit Spaß, Kreativität und Abenteuer an.

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Die erfolgreichen Eilanträge richteten sich primär gegen den Vollzug der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erlassenen Abschiebungsanordnungen.

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