Kult(B)IG

Ehrenamtliche Vollzugshelferinnen und -helfer

Justizminister Mertin empfängt ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus dem Justizvollzug

„Ich freue mich, Sie heute in so großer Zahl hier in Mainz begrüßen zu dürfen. Ehrenamtliches Engagement ist nicht selbstverständlich – schon gar nicht in einem Bereich wie dem Strafvollzug, der in der Öffentlichkeit kaum eine Lobby hat. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen wie Sie gibt, die sich davon nicht abschrecken lassen.“

Mit diesen Worten begrüßte Justizminister Herbert Mertin insgesamt 64 ehrenamtliche Vollzugshelferinnen und Vollzugshelfer aus allen Justizvollzugsanstalten des Landes, die seiner Einladung in das Ministerium gefolgt waren. Insgesamt 266 Männer und Frauen engagieren sich derzeit ehrenamtlich in einer der rheinland-pfälzischen Justizvollzugseinrichtungen. Diese machen den Gefangenen unterschiedlichste Angebote, die allesamt dem Vollzugsziel der Resozialisierung verpflichtet sind. Den Schwerpunkt bilden dabei vielfältige Gesprächsangebote – als Einzelbetreuung wie auch in Gesprächsgruppen. Das Spektrum reicht dabei von Hilfestellungen für Suchtkranke, religiösen Gesprächsrunden über Sprachkurse und Bewerbertrainings bis hin zu Spielrunden oder musikalischen Aktivitäten.

„Ihr Engagement macht unser tragendes Verfassungsprinzip einer unantastbaren, jedem Menschen zukommenden und unverlierbaren Würde praktisch greifbar. Mit Ihren vielfältigen Angeboten in den Anstalten helfen Sie dabei, das an diesem Prinzip ausgerichtete Vollzugsziel Resozialisierung täglich mit Leben zu füllen. Erfolgreiche Resozialisierung ist Verfassungsauftrag. Erfolgreiche Resozialisierung ist außerdem auch effektiver Opferschutz. Mit Ihrem Engagement leisten Sie nicht nur einen Dienst an den Gefangenen, sondern auch an der ganzen Gesellschaft. Hierfür danke ich Ihnen herzlich“, so der Minister abschließend.

 

 

 

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