Energie

Rhein-Hunsrück-Kreis sorgt für Inspiration bei der Weltklimakonferenz COP23

Der Rhein-Hunsrück-Kreis gilt weltweit als Vorzeigeregion für Klimaschutz und als Paradebeispiel für gelungene Regionalentwicklung sowie regionale Wertschöpfung aus dezentraler Energiegewinnung im ländlichen Raum.

Hiervon überzeugten sich nun auch rund 20 Journalisten aus insgesamt acht osteuropäischen Ländern anlässlich einer offiziellen Pressereise, angeboten vom Bundesumweltministerium, im Rahmen der Weltklimakonferenz COP23. Landrat Dr. Bröhr begrüßte die Teilnehmer der Exkursion im Kreishaus. Es folgten ein Einführungsvortrag von Klimaschutzmanager Frank-Michael Uhle sowie eine Vorstellung des Energiespeicherprojektes DESIGNETZ, insbesondere des Teilprojektes „Energiewabe Rhein-Hunsrück“, durch Eva Wagner und Thomas Lehmann von der Firma Innogy.

Am darauffolgenden Morgen begrüßte der rheinland-pfälzische Umwelt-Staatssekretär Dr. Thomas Griese die Besucher am ersten Besichtigungsort in Neuerkirch-Külz. „Die Landesregierung hat die Weichen zur Umsetzung einer erfolgreichen Energiewende gestellt: So ist der Anteil der Energie aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse an der Bruttostromerzeugung in Rheinland-Pfalz von 26 Prozent in 2010 auf etwa 47 Prozent im Jahr 2016 gestiegen. Den größten Anteil daran hat die Windenergie“, sagte der Staatssekretär. Auch bei der Eigenstromerzeugung stehe Rheinland-Pfalz im Bundesvergleich mit einem Anteil von mehr als 40 Prozent in der Spitzengruppe. Die Nutzung von erneuerbaren Energien zur Eigenstromversorgung werde durch den Bund jedoch zunehmend durch Hindernisse erschwert, die dringend abgebaut werden müssten, so Griese. Weitere Besichtigungsorte waren die Energieprojekte der Rhein-Hunsrück Entsorgung, sowie die Orte Masterhausen und Mörsdorf. Nach dem Abschluss der Exkursion folgten weitere Termine:

Am 8. November sprach Klimaschutzmanager Uhle auf Einladung von Staatsministerin Ulrike Höfken im Mainzer Umweltministerium anlässlich der COP23.

Am 9. November nahmen Landrat Dr. Bröhr sowie Landrat a.D. Bertram Fleck an mehreren internationalen Gesprächsrunden anlässlich der COP23 in Bonn teil.

Am Morgen des gleichen Tages strahlte der Südwestfunk im Rahmen der Sendung „SWR2 Wissen“ eine halbstündige Reportage mit dem Titel: „Vorbild Rhein-Hunsrück: Ein Landkreis verzaubert die Energiewelt“ aus. Die Reportage, welche die internationale Strahlkraft der Rhein-Hunsrücker Energiewende schildert, steht als Audio-Datei und Manuskript auf der Homepage des Südwestrundfunks unter www.swr.de/swr2 zur Verfügung.

Zum Foto: Landrat Dr. Marlon Bröhr begrüßte die Journalisten aus acht osteuropäischen Ländern im Kreishaus.


Geschäftsführung und Mitarbeiter der Energieagentur Rheinland-Pfalz haben allen Grund sich zu freuen:

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