Bilder vom Mini-Rock-Festival 2009
Viel Spaß!!!
Erster Bericht
Das BIG-Onlineteam hat sich Donnerstagabend einen ersten Überblick vom diesjährigen Mini-Rock-Festival in Horb am Neckar machen können.
Schon Stunden vor dem Einlasszeitpunkt hatten sich die ersten feierwütigen Festivalbesucher zum andächtigen "Vor-Feiern" in Horb rund um das Gelände eingefunden, wir konnten spontane Grill-Sessions auf Parkplätzen nach dem Motto "Heckklappe auf - Einmalgrill an - Wurscht drauf - Bier auf - Spaß an", beobachten.
Nach einem anfänglichen Wolkenbruch pünktlich zum "Door Open" stellte sich schnell gewohnte Festivalfeeling ein, sprich: Party beim Anstehen am Einlass, Party vor, während und nach dem Zeltaufbau und anschließend bei den ersten Live-Acts, die im Rahmen der Red-Bull-Tourbus-Tour dem Neckartal einen Besuch abstatteten. Mit von der Partie waren "The Stud", "The xPlode", "RTR" und "Marteria & The Band Of Brothers". Nachdem die vier Kapellen das Publikum auf die kommenden zwei Tage eingestimmt hatten, wurden die musikhungrigen Ohren der Festivaljünger mit Musik aus der Konserve im Aftershowzelt gefüttert.
Wer danach noch Lust zum Feiern hatte, fand auf dem direkt ans Gelände angrenzenden Zeltplatz sicher noch die eine oder andere Möglichkeit in aller Gemütlichkeit, die so ein leicht durchgeweichter und matschiger Campingplatz bietet, das eine oder andere "blecherne" hopfenhaltige Kaltgetränk zu sich zu nehmen.
Nicht nur musik-qualitativ, sondern auch wettertechnisch reiht sich das Mini-Rock-Festival perfekt in die Riege der großen Festivals hierzulande ein. Das Festivalwetter 2009 zeigte sich bisher durchweg von seiner launischen Seite, bei Rock am Ring war derjenige glücklich, der noch genug Feuerholz zur Verfügung hatte und von anderen erfuhr man, dass sie nur überlebten, indem sie sich einen neuen Windbreaker kauften, um den Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und den unregelmäßig auftretenden Regenschauern standhalten zu können.
Zwei Wochen später auf den Southside-Festival hatte der Wettergott auch kein Einsehen mit den Feierwütigen: Regen, Kälte, Matsch, ... das zeichnet anscheinend den Festivalsommer 2009 aus.
Da das MINI-ROCK-FESTIVAL 2009 seinen obligatorischen Wolkenbruch schon hinter sich hat und der Wetterbericht Besserung verspricht, kann man sich auf zwei Tage gutes Wetter voller guter Musik und bester Stimmung freuen, am Samstag sollte man auf jeden Fall Sonnencreme einpacken, der Stern wird leuchten, in seiner schönsten Art und Weise!!!
Ab heute Freitag um 14 Uhr gibt`s dann Musik vom Feinsten und aus verschiedenen Stilrichtungen auf die Ohren, das Festival eröffnen werden "Ezzo" aus Stuttgart, die das Publikum mit ihrem Skapunk aus den Federn schmeißen werden.
Danach werden "Mofa", "Road Closed Ahead", "Long Distance Calling", "Zebrahead", "Callejon", The Thermals" und zu guter letzt die ersten Headliner von der Insel "ENTER SHIKARI" die Mini-Rock-Bühne rocken, bis sie wackelt!!!
Des Nachts kann sich der geneigte Zuhören an den genreübergreifenden Klängen von "Egotronic" im Aftershowzelt ergötzen.
Das BIG-Onlineteam wird vor Ort sein und in Kürze von den Ereignissen in Horb am Neckar berichten!
Übrigens: Es gibt noch Tageskarten an der Abenkkasse, die sogar schon Mittags geöffnet hat. Also, kommt vorbei, ihr werdet es nicht bereuen, Horb und das Mini-Rock-Festival ist ne Reise wert!!!
Mehr Infos gibt`s Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterhier und Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhier.
2009 – Das Jubiläumsjahr
Fünf Jahre Mini-Rock-Festival - Wer hätte in den Anfangsjahren des Festivals gewagt zu Träumen, dass sich das kleine Mini-Rock-Festival in Horb am Neckar (Baden-Württemberg) innerhalb von nur fünf Jahren zu einem Event entwickelt, das mit dem Namen „Mini-Rock-Festival“ nur noch unzureichend beschrieben ist?
Zwei Ausverkaufte Events in Folge, ein Rekord von 7000 Besuchern im Jahr 2008 und dazu Rockgrößen wie ...Trail Of Dead, Madsen, Volbeat, Johnossi, Ignite und Blackmail sprechen eine deutliche Sprache. Doch neben national und international bekannten Bands zieht die Besucher besonders die außergewöhnlichen Stimmung und die idyllischen Lage auf das Mini-Rock-Festival: Obstbäume auf dem Campingplatz und das direkt angrenzende Neckarufer erzeugen eine gemütliche Atmosphäre, die von den Veranstaltern, dadurch noch bestärkt wird, dass es Kapazitätsgrenzen gibt, um ein überfülltes Camping- und Festivalgelände zu vermeiden.
Crowdsurfer by braxart
Philosophie der Organisatoren war und ist es weiterhin, den Besuchern ein Wochenende mit wunderschöner Atmosphäre, toller Stimmung und den heißesten Bands des Sommers zu erschwinglichen Preisen zu ermöglichen - eben ganz ein Festival, wie sie es sich selbst wünschen würden.
Feuerwehr by braxart
Genau dieser Gedanke trug zum Entstehen des Mini-Rock-Festivals im Jahre 2004 bei, als engagierte Jugendliche aus Horb beschlossen, ihr eigenes Festival zu organisieren. Was sich wirklich daraus entwickeln würde, konnte damals noch keiner der Organisatoren ahnen. Heute wird das Mini-Rock-Festival von rund 20 ehrenamtlichen Jugendlichen im Alter von 17-23 organisiert, die alle den Ehrgeiz besitzen in Punkto Professionalität und Organisation den Profis aus der Eventbranche in nichts nachzustehen. Belohnt wurde ihr Engagement 2006 mit einem vierten Platz beim Wettbewerb „Echt Gut! – Ehrenamt in Baden-Württemberg“ in der Kategorie „Junge Macher“.
Bühnentotale by Rainer Ruber
Auch das diesjährige Line-Up macht wieder den hohen Anspruch der Organisatoren an sich selbst deutlich: Bevor die Großen der Zunft an den Start gehen möchten die Veranstalter jungen aufstrebenden Bands aus der Region und aus ganz Deutschland die Chance geben das Publikum von ihren Qualitäten zu überzeugen.
Gitarrist by Frank Reins
So konnten Bands Newcomer wie TRIP FONTAINE, LONG DISTANCE CALLING oder aber auch die bekannteren JUPITER JONES aus der Eifel für das Line-Up gewonnen werden. Und auch eine Premiere wird es dieses Jahr geben: Mit der aufstrebenden Elektrokapelle EGOTRONIC wird zum ersten Mal in der Geschichte des Mini-Rock-Festivals ein Act im Aftershowzelt auftreten.
Panorama 2008 by Nikolas Djuga
Des Weiteren werden CALLEJON mit ihrer Mischung aus Hardcore und Metal und die Punkrocker TURBOSTAAT aus Flensburg dem Publikum auf dem Horber Festplatz kräftig einheizen. Besonders glücklich sind die Organisatoren, dass auch dieses Jahr wieder Bands aus Übersee gebucht werden konnten: So spielen neben den Punkrockern ZEBRAHEAD aus Kalifornien die Alternative-Helden THE THERMALS aus Portland, Oregon auf dem Mini-Rock-Festival einen ihrer wenigen exklusiven Festivalauftritte in Europa.
Auch bei der fünften Ausgabe des Mini-Rock-Festivals ist wieder eine südamerikanische Band dabei: PANTEÓN ROCOCÓ aus Mexiko werden mit einem ihrer berüchtigten Live Auftritte die Menge zum Tanzen bringen, bevor dann mit K.I.Z. die ersten Headliner auf der Bühne stehen. Mit ihrer provokanten Satire, die ebenso polarisiert, wie begeistert, werden die Berliner dem Mini-Rock-Festival eine Show bescheren, die das Festival so wohl noch nie erlebt haben dürfte. Mit dem zweiten Headliner konnten die Veranstalter den neuesten „Hot Shit“ aus dem Vereinigten Königreich für eine ihrer wenigen Festivalshows gewinnen: ENTER SHIKARI gelten für viele Musikexperten als die momentan interessanteste Band aus der großen Flut an Alternative/Indie Bands von der Insel.
Bandübersicht Mini-Rock-Festival
Enter Shikari
Stolz können die Veranstalter mit Enter Shikari den neuesten „Hot Shit“ aus dem Vereinigten
Königreich bestätigten. Die Band gehört zur Speerspitze einer Reihe von jungen britischen Bands,
die sich zur Aufgabe gemacht haben, die Alternative/Elektro/Rockszene grundlegend zu
verändern. Den Londonern gelang es mit ihrer Mischung aus Hardcore und Tranceelementen gar
einen ganz neuen Musikstil zu gründen. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als „Transcore“. Bereits
kurz nach ihrer Gründung 2004 in St. Albans, nördlich von London, gelingt es der Band in
ausverkauften Clubs zu spielen und die Besucher mit ihrer innovativen Musik zu überzeugen.
Es ist schließlich die Internetplattform myspace.com, die der Band zum großen Durchbruch verhilft:
Neben den Arctic Monkeys werden Enter Shikari zu der Band mit den meisten Seitenaufrufen
überhaupt. Es entwickelt sich ein regelrechter Hype um Enter Shikari, die 2005 ohne einen
Plattenvertrag zu haben in den UK Trend Charts vertreten sind. Im Jahr 2006 laufen ihre ersten
zwei Singles der Band auf Dauerrotation beim englischen Musiksender MTV2 und schaffen es
schließlich auch in die Charts. Ein Jahr später erscheint dann mit „Take to the Skies“ ihr
Debütalbum, mit dem sie auch in Deutschland den Durchbruch schaffen. Es folgen ausverkaufte
Konzerte und gemeinsame Shows mit Rockgrößen wie Linkin Park und Billy Talent.
Im Frühsommer 2009 wollen Enter Shikari ihr zweites Album veröffentlichen, das sie auf einigen
wenigen Festivalshows in Europa präsentieren werden.
K.I.Z.
Mit K.I.Z. konnte wieder mal ein namhafter, deutscher Act für das Mini-Rock-Festival verpflichtet
werden. Die Band polarisiert mit ihrem auf höchst satirische Art und Weise vorgetragenen Hip-Hop
und ist quer durch alle Hörerschichten gleichermaßen beliebt. Gerade die bis zur grenze des guten
Geschmacks gehende Kritik an der heutigen Gesellschaft und auch der vermeintlichen Rapper-
Kollegen aus Berlin stößt beim Publikum auf Anklang. Trotz ihrer noch recht jungen Karriere
können die Berliner schon auf einige Erfolge zurückblicken: Ihr im Jahr 2007 erschienenes Album
„Hahnenkampf“ kletterte bis auf Platz 9 der Albumcharts. Darauf folgten ausverkaufte Clubshows
durch ganz Deutschland und eine Nominierung für den Musikpreis „Echo“ in der Kategorie „Video
national“ im Jahr 2008. An diese Erfolge wollen Tarek, Maxim, Nico und ihr Disk Jockey DJ Craft
mit ihrem im Frühjahr erscheinenden neuen Album anknüpfen.
Pantéon Rococó
Nach ihrer Gründung 1995 in Mexiko Stadt begannen die Musiker schon bald sich mit Hilfe ihrer
Musik gegen die sozialen Missstände und auch gegen die Unterdrückung der indigenen
Bevölkerung in ihrer Heimat zu wehren. Die Musik ist eng verbunden mit der breiten
sozialkritischen Bewegung, die sich nach dem Aufstand der Zapatisten im Jahr 1994 formierte.
Pantéon Rococó verstehen sich als Sprachrohr einer unterdrückten Bevölkerung, der sie mit ihrer
Musik eine Stimme geben. Die Mexikaner schaffen es verschiedenste Stile zu einem
beeindruckenden, äußerst tanzbaren und energiegeladenen Gesamtkunstwerk zu vermischen. Die
Bandbreite der 12 Musiker reicht von astreinem Ska über Latin-Rock bis hin zu exotischen
Mariachi. Mit ihrer Musik bereisten die Musiker bereits die halbe Welt und haben spätestens seit
der gemeinsamen Tour mit der deutschen Band Die Ärzte im Jahr 2008 auch in Deutschland
Kultstatus erreicht.
The Thermals
Die dreiköpfige Band findet sich im Jahr 2002 in Portland, Oregon an der
Westküste der USA zusammen, um auf die Alternative-Musikszene der
Staaten einmal kräftig aufzumischen. Nach einem gefeierten Konzert in
der Musikmetropole Seattle erhält die Band einen Vertrag beim legendären Sub-Pop Label, das in
den 90er Jahren auch Musikgrößen wie die Band Nirvana mit ihrem Frontmann Kurt Cobain
bekannt machte. Bereits mit ihrem zweiten Album "Fuckin A", das nur allerbeste Kritiken einheimst,
gelingt der Band der Durchbruch. Es folgen ausgiebige Tourneen in den USA und Europa. Im Jahr
2006 wird bekannt, dass The Thermals einen 50.000 $ Deal mit General Motors für die
Verwendung eines Songs verweigerten, weil der Konzern wegen Verbindungen zum Militär und
der Produktion extrem umweltschädlicher Autos in der Kritik steht. Die Musik der Thermals lebt von
dem ungeschliffenen Punkrocksound und ihren großartigen Popmelodien, die man nicht mehr so
schnell aus dem Kopf bekommt. Die Amerikaner gelten bei Journalisten, genauso wie Musikfans
als Band mit herausragenden Live-Qualitäten. Im Sommer werden sie ihre neuen Songs vom
Album „Now We Can See“ erstmals auch in Deutschland mit exklusiven Konzerten auf Festivals
präsentieren.
Turbostaat
Die Band Turbostaat wurde 1999 von Mitgliedern weniger erfolgreicher Punkbands in Husum an
der Nordseeküste gegründet. Im Jahr 2001 erscheint dann mit „Flamingo“ das erste eigene Album
der Band. Schon bald folgt der Umzug der Mitglieder von Husum nach Flensburg und damit auch
das zweite Album „Schwan“. Mit ihrer Mischung aus deutschem Rockpop und derbem Punk treffen
sie den Nerv der Zeit und es bildet sich eine immer größer werdende Fangemeinde. Durch
unermüdliches Touren, unter anderem auch durch Skandinavien, machen Turbostaat sich als Live-
Band einen Namen. Im Jahr 2007 erscheint mit „Vormann Leiss“ das vorerst letzte Album, das die
kantige Band von der Küste auch auf Festivals wie Rock am Ring und eine gemeinsame Tournee
mit den Beatsteaks führt. Mit ihrem im Sommer erscheinenden neuen Album wollen Turbostaat an
die bisherigen Erfolge weiter anknüpfen.
Zebrahead
Gegründet 1996 machten sich Zebrahead aus Orange County, Kalifornien, auf den Weg
die Amerikanische Punkrockszene kräftig aufzumischen. Bald darauf erscheinen auch
schon die ersten Demos bevor sie 1998 ihr Debütalbum veröffentlichen. Besonders in
Japan erhalten sie in den folgenden Jahren riesigen Zuspruch, wo sie Konzerte vor 50000
Menschen spielten und es mit ihrem Album „Waste Of Time“ in die Top Ten der dortigen
Charts schafften. Es folgen Touren mit Punkgrößen wie Green Day und The Offspring, bei
denen sie das Publikum mit ihrer fulminanten Live-Show begeistern. Im Jahr 2008
erscheint dann mit „Phoenix“ das bisher letzte Album. Insgesamt haben Zebrahead fast
eine Millionen Tonträger verkauft.
Callejon
Wer bei diesem Namen (Callejon – span. Sackgasse) an eine Band mit
Ursprung in Südeuropa denkt, liegt gnadenlos falsch. Denn die 5 Jungs
von Callejon stammen geradewegs aus Nordrhein-Westfalen und
machen auch keinen südamerikanischen Ska, wie man vermuten könnte, sondern knallharten
Metal-Hardcore mit deutschen Texten. Gegründet wurden Callejon im Jahr 2002, vier Jahre später
erschien dann das Debüt „Willkommen im Beerdigungscafé“, die auf einer ausgiebigen Tour auch
dem deutschen Publikum präsentiert wurde. Im November 2008 gelingt dann mit dem zweiten
Album „Zombieactionhauptquartier“ der Durchbruch. Auf dieser Platte ist auch ein Song in
Kooperation mit der Berliner Hip-Hop Formation von K.I.Z. enthalten. Die wachsende
Fangemeinschaft bekommt auch im Jahr 2009 mit einigen Club- und Festivalshows die Chance
Callejon live zu erleben.
Egotronic
Gegründet wurde Egotronic im Jahr 2000 in Hamburg. Zu Anfang benutzt die Band ausschließlich
Sounds aus alten Computerspielen um ihre gesellschaftskritischen Texte zu vertonen. Mit der Zeit
wird die Band aber experimentierfreudiger und lässt auch Gitarren auftauchen, bleibt im
Allgemeinen aber ihrem extrem tanzbaren Elektro-Sound treu. Untrennbar mit der Musik von
Egotronic ist deren politische Positionierung und ihre Verwurzeltheit in der linken Szene
verbunden. Im Jahr 2005 tourt die Band ohne ein Album veröffentlicht zu haben durch Russland,
wo sie unglaublichen Erfolg haben und nahezu Heldenverehrung erfahren. Erst dann erscheint mit
„...Die Richtige Einstellung“ im April 2006 das Debüt-Album. Mit „Lustprinzip“ und „Egotronic“
folgen zwei weitere Alben, die die Band auch außerhalb von Szenekreisen bekannt werden lässt.
Egotronic ist eine der hoffnungsvollsten Vertreter einer relativ neuen Stilrichtung, die, die Attitüde
des Punk mit Elementen aus Elektro und Synthie-Pop vereint.
Jupiter Jones
Jupiter Jones ist den meisten von uns noch als eine Figur aus den Kinderbüchern „Die drei ?“
bekannt. Doch ist das genauso auch der Name einer deutschen Rockband. Wenn man Jupiter
Jones das erste Mal hört, dann könnte man meinen sie wären Mitglied der so genannten
„Hamburger Schule“, die Bands wie Tomte, Kettcar oder auch Tocotronic hervorbrachte. Doch
Jupiter Jones kommen direkt aus der Eifel und ihre Musik besticht mit der gleichen Direktheit und
Intelligenz, die auch die namensgebende Figur Jupiter Jones kennzeichnet. Gegründet wurde die
vierköpfige Band 2002. Schon zwei Jahre später stand die erste Langspielplatte „Raum um Raum“
in den Läden, die auf ausgiebigen Tourneen einem breiten Publikum vorgestellt wurde. Nach
einem weiteren Album („Entweder geht diese scheußliche Tapete - oder ich“) und Auftritten auf
verschiedenen Festivals ist die Band nicht mehr nur Szenekennern ein Begriff. Die Band
veröffentlicht im Frühjahr 2009 mit „Das Jahr, in dem ich schlief“ ihre dritte Platte, mit der sie
weitere Erfolge einfahren wollen.
Long Distance Calling
Es trafen sich einmal im Jahr 2006 fünf junge Männer mit
verschiedensten Musikvorlieben, die aber alle eine besondere Liebe zum
Progressive/Postrock entwickelten. Bald darauf erregten sie landauf,
landab schon mit ihrem ersten Demo Aufmerksamkeit in der Musikpresse. „Visions“ kürte ihr Werk
zum „Demo des Monats“ und auch andere Magazine waren durchaus angetan von dem Werk der
Jungs aus Münster, Dortmund und Mannheim. Nach dem Erfolg ihres Debütalbums im Jahr 2007
folgen Konzerte mit Szenegrößen wie Dredg, ein gefeierter Auftritt bei Rock am Ring und mehrere
Clubtouren durch Deutschland. Nun sind sie im Jahr 2009 angelangt und wollen der Welt ihr neues
Album „Avoid The Light“ präsentieren. Ihre Musik beschreiben sie selbst ganz treffend mit dem
Satz: „Nichts, das diese Welt schöner macht, dauert nur drei Minuten“.
Trip Fontaine
Trip Fontaine spielen in ihrer heutigen Besetzung seit 2005 zusammen und veröffentlichten 2006
mit „Lilith“ ihr Debüt-Album. Ihr musikalischer Hintergrund bewegt sich im Progressive-Rock der
späten 70er Jahre, doch ist dieser mit Synthies und Elementen aus Indie-, Alternative- und
Psychodelic-Rock gemixt. Man könnte fast meinen die fünf Studenten aus der Nähe von Hamburg
kämen direkt aus einem Proberaum in New York City. Besonders live kommt ihre Musik sehr gut
an, vor allem wenn die Musiker untereinander die Instrumente tauschen und ein scheinbares
Durcheinander herrscht, das sich aber bei näherer Betrachtung, als durchaus durchdacht und
gewollt herausstellt. Im Jahr 2008 erschien ihr zweites Werk „Dinosaurs In Rocketships“ und es
folgten ausgiebige Konzerttouren, unter anderem im Vorprogramm der Engländer The Subways.
Talk Radio Talk
Mitte dieses Jahrzehnts gründen sich in Stade in Niedersachsen Talk Radio Talk. Die 6 Jungs
wollen die Alternative-Szene in Deutschland einmal kräftig aufmischen. Schon im Jahr 2006
erscheint ihr erstes Demo, ein Jahr später dann mit "Perfect.Drama.Emptiness" ihr zweites. Dieses
wird in der Musikzeitschrift Visions zum „Demo des Monats“ gekürt und auch das Berliner Szene
Magazin „Uncle Sally’s“ ist nicht abgeneigt. Es folgen Touren mit Bands, wie z.B. Anti-Flag, und
auch der erste Plattenvertrag. Im Frühjahr 2008 erscheint dann mit „Beyond These Lines“ das
erste Album von Talk Radio Talk.
Benzin
Die vierköpfige Band aus Ulm tritt seit dem Jahr 2006 unter dem Namen Benzin auf, nachdem
ihnen vom amerikanischen Nahrungsmittelkonzern Mars Inc. mit einem Gerichtsverfahren gedroht
wurde, wenn sie weiterhin unter dem Namen Uncle Benz auftreten würden. Mit „Soundtrack für
dein Wochenende“ erschien am 10. Februar 2006 das Debütalbum der Band, auf dem die Ulmer
mit ihrem „Schrammelpunkrock“ und eingängigen deutschen Texten überzeugten. Es folgten viele
Konzerte bis mit „Auf los geht’s los“ der Nachfolger des Debüts im Kasten war. Benzin stehen für
gute Laune und die dauerhafte Suche nach dem vierten Akkord.
Louis & Laserpower
Die Mannheimer gelten zu Recht als eine der vielversprechendsten Bands aus Baden-
Württemberg, was sich an ihrem riesigen Live-Zuspruch zeigt. Eine EP, massenhaft Gigs in
Deutschland und Europa und der Gewinn mehrerer Bandcontests sprechen für sich. Die
vierköpfige Band überzeugt mit einer grandiosen Live-Show und einer explosiven Mischung aus
Rock, Hip Hop und Funk.
Tram
Die 4 Jungs aus Freiburg haben nur ein Ziel: Das Publikum zum Toben
zu bringen. Und das schaffen sie auch mit ihrem nach vorne gehenden
Powerrock. Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 nutzen Tram jede Gelegenheit um ihre Musik live
darzubieten. Das ganze auch nicht ohne Erfolg: Über 700 Demos konnten sie verkaufen und
verbrachten sogar 3 Wochen lang in den Top Ten der Hörercharts von Hitradio Energy. Auch für
2009 haben sich Tram mit ihrer EP „Rockin your socks off“ einiges vorgenommen.
Mom’s Day
Seit dem Muttertag im Jahr 2001 machen die Jungs von der Schwäbischen Alb jedes ihrer
Konzerte zu einem besonderen Erlebnis. Mit über 200 Konzerten, zwei Deutschlandtourneen und
einer Tour durch Indonesien haben sich Mom’s Day in die Herzen ihrer Fans gespielt. Doch auch
nach 8 Jahren im Showgeschäft haben die vier nichts von ihrer Energie verloren und präsentieren
weiterhin ihren Mix aus rasanten Beats, schönen Melodien und ansprechenden Texten.
Road Closed Ahead
Road Closed Ahead bezeichnen ihre Musik selbst als „Punch-Rock“, was auf die geballte Kraft
ihrer Musik anspielt. Die Jungs aus dem südlichen Rheintal überzeugen mit einem Mix aus Rap,
Punk und Metalcore
Ezzo
Ezzo aus Stuttgart begeistern mit ihrem Skapunk schon seit 2002. Nach jeder Menge Live-Shows
mit begeistertem Publikum erschien im Jahr 2008 mit „Ska Instead Of Hate“ ihr bislang letztes
Album. Doch Die Jungs sind nicht nur auf Ska beschränkt, sondern bewegen sich gern auch im
Reggae- und Hardcorebereich. Die Band selbst hat getreu ihrem Motto „Du kennst Ezzo nicht,
wenn du sie nicht live gesehen hast“ immer das Ziel, das Publikum zu begeistern.































